Das Siegen nicht verlernt

Von: Werner 08.11.2016

[1. Damen – TV Einigkeit Netphen 31:26 (16:14)]
Es geht doch. Im siebten Saisonspiel gelang den Bergzicken der erste Sieg.



Am Samstagabend wurde in der ungewohnten Halle in Helpup – die Halle am Schulzentrum war durch den Länderpokal der Korbballerinnen belegt – TV Einigkeit Netphen mit 31:26 besiegt. Nach dem Spiel kam der Vorschlag, demnächst alle Spiele in Helpup auszutragen, denn die Spiele, die in der Oberliga hier gespielt wurden, wurden alle gewonnen.

 

Doch bis es soweit war, stand den Zuschauern ein spannendes Spiel bevor. In den ersten Minuten wogte das Spiel hin und her. Nach sechseinhalb Minuten stand durch das zweite Tor der insgesamt überragend spielenden Tabea Heitkamp 4:4.

 

Doch dann kam wieder eine Phase im Spiel, die in dieser Saison zu bekannt war. Vorne wurden die Bälle verloren und hinten erzielte der Gegner innerhalb kürzester Zeit Tor auf Tor. So stand es dann nach elf Minugten plötzlich 5:9.

 

Trainer Frank Dreier nahm eine Auszeit, in der es ihm gelang, seine Truppe wieder in die Spur zu bringen. Nach 17 Minuten war der Rückstand nicht nur aufgeholt, sondern bereits beim 11:9 in einen Vorsprung umgewandelt, der bis zur Halbzeit beim 16:14 gehalten wurde.

 

Nach der Halbzeit machten sich die Bergzicken das Leben wieder selbst schwer. Nachdem Netphen ausgeglichen hatte, konnte sich die Mannschaft wieder auf 21:18 absetzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man das Spiel im Griff, aber eine einzige Zeitstrafe nutzte Netphen für drei Tore und der schöne Vorsprung war durch zu überhastetes Spiel nach vorne in Unterzahl wieder dahin.

 

Schlimmer noch: Netphen ging bis zur 43. Minute wieder mit zwei Toren ( 22:24 ) in Führung. Aber diesmal wollten sich die Bergzicken nicht wieder abhängen lassen und legten kämpferisch noch einmal zu. In den letzten 18 Minuten erzielte Netphen nur noch zwei Tore und die Bergzicken trafen noch neunmal das Tor, sodass am Ende der verdiente 31:26-Sieg stand.

 

Die gesamte Mannschaft überzeugte als Team: Franziska Kehne warf acht Tore und verwandelte dabei sechs der sieben Siebenmeter, viele Tore wurden aus dem Rückraum geworfen – sieben von der herausragenden Tabea Heitkamp, drei von der reaktivierten Claudia Langhammer, die sich aufgrund der Ausfälle im Rückraum nochmals in den Dienst der Mannschaft stellte, vier von der trotz angeschlagener Gesundheit spielenden Kim Heiderstädt. In der entscheidenden Phase zum Ende des Spiel erzielte Linksaußen Sandrin Hess zwei sehr wichtige Tore.

 

Wichtig für die Mannschaft ist auch, dass Mittelspielerin Birte Gartemann wieder denTakt angibt. Aber auch alle anderen eingesetzen Spielerinnen und die Bank – die die Mannschaft immer wieder anfeuerte – haben ihren Anteil an diesem wichtigen Sieg.

 

In der nächsten Woche geht es nach Ibbenbüren. Hier kann die Mannschaft befreit aufspielen. Favorit ist hier Ibbenbüren.

 

Es spielten: Lena Rosenbusch und Maria Guse im Tor; Jana Stark, Franziska Kehne (8/6), Kim Heiderstädt (4), Birte Gartemann (3), Pauline Schenkemeier (1), Inga Teuber, Sandrin Hess (3), Tabea Heitkamp (7), Claudia Langhammer (3), Mandy Herok, Sarah Klemme (2) und Malin Lindholm




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