Befreiungsschlag für Bergzicken

Von: Werner 29.01.2017

[1. Damen – TuRa Bergkamen 25:22 (14:8)]
Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit bärenstarken Leistung schickten die Bergzicken ihre Gegnerinnen aus Bergkamen mit einer Niederlage nach Hause an den Rand des Ruhrgebiets.



Die Mannschaft fand sehr konzentriert ins Spiel und zwang Bergkamen durch eine aggressive Abwehrarbeit immer wieder zu technischen Fehlern und Ballverlusten sowie schlecht vorbereiteten Abschlüssen. Im Angriff lief es gut, einfache Tore fielen nach Tempogegenstößen und ganz besonders gut lief das Spiel über den Kreis.

 

Nach drei Feldtoren vom Kreis in der ersten Viertelstunde gelang zwar kein weiterer direkter Treffer vom Kreis, aber Bergkamen konnte sich immer wieder nur durch Foulspiel diesen Kreisangriffen erwehren. Der allergrößte Anteil der elf Siebenmeter für Oerlinghausen stammte aus solchen Aktionen. Nach 21 Minuten war beim 11:3 der größte Vorsprung heraus gespielt, den Bergkamen aber bis zur Pause auf den 14:8-Halbzeitstand verkürzen konnte.

 

Nach der Pause ging es zunächst gut weiter. Ausbau der Führung durch einen Siebenmeter verwandelt durch Birte Gartemann. Doch dann kam bei den Bergzicken Sand ins Getriebe. Die Abwehr packte nicht mehr so entschlossen zu und im Angriff wurde mehrfach überhastet abgeschlossen.

 

Nach gut zehn Minuten war der Vorsprung auf 18:15 zusammen geschmolzen. In dieser Phase hielt Kim Heiderstädt die Bergzicken fast alleine mit vier Toren in Folge – nur unterbrochen durch einen Siebenmeter – im Spiel. Näher als drei Tore kam Bergkamen allerdings zu keinem Zeitpunkt im Spiel.

 

Nach der 45. Minute stabilisierte sich Oerlinghausen und bekam das Spiel wieder besser in den Griff und setzte sich Tor für Tor weiter ab. Nach einem Siebenmeter durch Kreisläuferin Franziska Kehne in der 57.Minute zum 25:18 war das Spiel endgültig entschieden. Die Last fiel sichtbar von der Mannschaft ab, allerdings auch die Konzentration. Bergkamen nutzte die letzten drei Minuten zur Ergebniskorrektur auf 25:22.

 

Da Wettringen, Arnsberg, Coesfeld und Jöllenbeck ihre Spiele verloren, war es ein guter Spieltag für die Bergzicken, die Wettringen überholten und momentan auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen, einen Punkt hinter dem Gegner des kommenden Wochenendes, der TV Arnsberg.

 

Es spielten: Lena Rosenbusch und Maria Guse im Tor; Jana Stark, Franziska Kehne (5/2), Kim Heiderstädt (4), Birte Gartemann (8/6), Pauline Schenkemeier, Claudoía Langhammer (1), Inga Teuber, Tabea Heitkamp (2), Ina Heiderstädt, Mandy Herok (3) und Sarah Klemme (2).




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