Erste hält dem Druck nicht stand

Von: JaFe 22.12.2016

[HSG Altenbeken/Buke II – Die Erste 27:19 (13:9)]
Am vergangenen Samstag schienen wir mit dem Kopf nicht bei der Sache zu sein – nachdem wir den Start vollkommen verschlafen hatten, kamen wir für einen Sieg zu keinem Zeitpunkt in Frage.



Erste hält dem Druck nicht stand

Die erste Viertelstunde gehörte ganz den Gastgebern. Wir hingegen leisteten uns einen klassischen Fehlstart. Vorne fand der Ball viel zu selten den Weg ins Tor – entweder wir scheiterten an Abwehr und Torwart oder wir trafen nur ans Aluminium. Hinten fehlte der letzte Wille, die Altenbekener Angriffe zu unterbinden. Nach 15 gespielten Minuten konnte die HSG bereits mit vier Toren in Führung gehen (9:4).

 

Trainerin Christiane Rauchschwalbe reagierte und stellte unsere Abwehrformation von 5:1 auf eine sehr offensive 4:2 Deckung gegen die beiden Halbpositionen der Gastgeber um.

Diese Umstellung trug zunächst Früchte – es dauerte bis sich die Hausherren auf die neue Situation eingestellt hatten. So konnten wir bis zur 23. Minute auf 10:9 verkürzen, danach brachen wir jedoch wieder ein und mussten erneut in einen Vier-Tore-Rückstand einwilligen. Dieser bedeutete gleichzeitig den Halbzeitstand von 13:9 für die HSG Altenbeken/Buke.

 

Auch in den zweiten 30 Minuten schafften wir es nicht den Schalter umzulegen: Die HSG-Sieben ließ nichts anbrennen und hielt uns konsequent auf Abstand.

In der Offensive spielten wir „Angsthasen-Handball“, druckloses hin und her Passen brachte die gegnerische Abwehrreihe nur selten in Verlegenheit.

 

In der Defensive zeigten wir keine bessere Leistung. Immer wieder kam die Verbandsligareserve aus Altenbeken zu einfachen Abschlüssen, die so gut wie jedes Mal in Tore umgewandelt werden konnten. So wuchs unser Rückstand von 15:12 (35. Minute) auf 18:13 (40. Minute) bis zum 25:19 kurz vor Abpfiff.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt fanden wir uns damit ab, das letzte Spiel in 2016 kläglich zu verlieren. In den letzten Minuten erhöhte sich unser Rückstand auf acht Tore. Nach 60 Minuten stand es 27:19.

 

„Scheinbar sind wir dem Druck, der auf unseren Schultern lastet, im Moment nicht gewachsen. Ohne Selbstbewusstsein in Angriff und Abwehr spielen wir ideenlos und gehemmt. Kommen dazu noch weitere Widrigkeiten, wie Fehlpässe und unüberlegte Abschlüsse, fällt es nicht schwer uns den Schneid abzukaufen.“, analysierte Rauchschwalbe die enttäuschende Leistung ihrer Mannschaft.

 

TSV: A. Plass, J. Plass – Maske (2), Lenzen (7/2), Teuber (1), Kriemelmann (3/1), Flada (1), Schmidtpott (1), Lober, Angermann, Effertz (1), Graser (3).

 

Die nächsten Wochen rund um die Feiertage sind spielfrei. Weiter geht es am 08.01.2017 im Viertelfinale des Volksbankpokals gegen den TV Horn-Bad Meinberg.




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