Hart erkämpfte Punkte gegen Hillentrup

Von: JaFe 22.03.2017

[TSV Oerlinghausen – TSV Hillentrup 29:25 (13:12)]
Es dauerte 50 Minuten bis wir das richtige Mittel gegen unsere hochmotivierten Gäste aus Hillentrup fanden. Letztendlich machte die Ausdauer den Unterschied – unser hohes Tempo in der Schlussphase konnte der Tabellenneunte nicht mehr mitgehen.



Marius Lober - TSV Oerlinghausen Handball

Wir starteten unkonzentriert in die Partie. Unsere sonst so sicher arbeitende Abwehr hatte Kommunikationsprobleme, sodass in der Anfangsphase viele, unnötig große, Lücken entstanden. Diese wusste der TSV Hillentrup zu nutzen und erzielte einige einfache Tore.

 

Bis zum 9:10 in der 20. Spielminute lagen wir permanent mit einem Tor zurück, ehe wir uns kurz vor dem Pausenpfiff einen Ruck gaben und das Spiel drehen konnten. Tore von Effertz, Maske (2x) und Teuber sorgten für die 13:12 Halbzeitführung.

 

Nach Wiederanpfiff nutzten wir eine Zeitstrafe gegen unsere Gäste um mit drei Toren davonzuziehen. Der kleine Vorsprung blieb jedoch nicht von langer Dauer. Ein 0:5 Lauf der Hillentrup-Sieben rund um die 35. Minute, brachte uns wieder ins Hintertreffen (15:17, 40. Minute).

 

Erst nach 50 gespielten Minuten warf uns Marius Lober mit seinem Treffer zum 22:22 wieder ins Spiel. In Folge dessen starteten wir den Spielentscheidenden 6:1 Lauf, der uns einen Fünf-Tore-Vorsprung einbrachte. Auch die offensive Manndeckung des TSV Hillentrup in den letzten fünf Minuten konnte uns nicht mehr aus dem Tritt bringen.

 

Den letzten Oerlinghauser Treffer markierte erneut Lober, der mit seiner Offensivarbeit am Kreis, sowie fünf selbst erzielten Toren ein entscheidender Faktor für den Sieg war. Beim Ertönen der Schlusssirene leuchtete das Endergebnis von 29:25 auf der Anzeigetafel.

 

„Dafür, dass hier der Zweite gegen den Neunten gespielt hat, haben wir uns unnötig schwergetan. Viele Undiszipliniertheiten – Zeitstrafe wegen Meckern, überhastete Abschlüsse – brachten uns immer wieder in Bedrängnis. Den Unterschied haben heute Jan Lenzen, der das Tempo in den Schlussminuten hochhielt und Arne Plass, der in der entscheidenden Phase ein unüberwindbares Hindernis im Tor darstellte, gemacht. Auch Tibor Maske und Mattis Angermann haben sich ein Lob verdient.“, analysierte Trainerin Christiane Rauchschwalbe die Leistung ihrer Mannschaft.

 

TSV: J. Plass, A. Plass, Hainke – Kindsgrab (1), Maske (8/2), Lenzen (5), Teuber (4), Kriemelmann, Flada (1), Schmidtpott (n.e.), Lober (5), Angermann, Effertz (5), Graser (n.e.)

 

Kommenden Sonntag reisen wir nach Lage. Die Zuckerstädter kämpften sich in den letzten Wochen auf den dritten Tabellenplatz vor und wollen ihre zuletzt gestartete Siegesserie auch gegen uns nicht reißen lassen. Es steht also das nächste Topspiel in der Bezirksliga Lippe vor der Tür. Anwurf ist um 17:15 Uhr am Werreanger (Breite Straße, 32791 Lage).




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